Fr

03

Feb

2012

Postkarten-Aktion: Macht anderen Voltis eine Freude

Die Saison 2012 steht in den Startlöchern! Die meisten stecken noch voll im Wintertraining, einige voller Vorfreude auf die neue Saison, andere mit etwas Furcht, weil vielleicht die eine oder andere Übung noch nicht so klappt, wie man es sich wünscht. Jeder hat seine kleinen Ziele, die man gerne erreichen möchte...

 

Vor jedem Turnier wünschen wir uns gegenseitig Glück und viel Spaß! Wie wäre es, wenn du es dieses Jahr deinen befreundeten Voltigierern auf eine andere Weise eine tolle Saison 2012 wünschst: Mit einer Postkarte!

In Zeiten von Facebook & Co. sicherlich eine kleine Überraschung ;)

 

Im Voltigrafie-Shop stehen euch verschiedene Postkarten-Motive für diese Aktion zur Auswahl. Ihr könnt einzelne Postkarten bestellen oder kleine Pakete, die aus 3 verschiedenen Postkarten bestehen. Die Versandkosten bleiben immer gleich, egal wie viele Postkarten ihr bestellt. Viel Spaß beim Stöbern!

 

Viele Grüße

Alina Atzler von Voltigrafie

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Mo

19

Dez

2011

Wenn ich keine Voltigierer fotografiere...

...dann fotografiere ich Menschen, oder das, was mir sonst so vor die Linse kommt.

Ich hoffe, euch gefällt meine kleine Auswahl an normalen Fotografien...Wer mehr sehen will, darf hier gerne mal vorbeischauen: www.traubenwald.de.

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Mi

23

Nov

2011

Und die Gewinner sind...

WOW! 49 Kommentare, 49 potentielle Gewinner, aber ich habe leider nur 5 Überraschungspakete. Ich danke euch allen für's mitmachen und verkünde nun stolz die Gewinner:

 

  • Kommentar # 9: Maren
  • Kommentar #12: Tine
  • Kommentar # 27: Saskia
  • Kommentar # 28: Diana
  • Kommentar # 37: Valerie

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und viele Grüße an euch.

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Fr

18

Nov

2011

Danke Danke Danke!

WOW! Über 1150 Likes auf Facebook für voltigrafie.de! Ich freue mich!

Voltigieren - eine Sportart die uns alle verbindet. So viele von euch habe ich noch nie persönlich kennengelernt und doch haben wir alle eines gemeinsam: die Liebe zum Voltigieren. Bei mir kommt noch eine weitere Leidenschaft hinzu: die Fotografie. Die Möglichkeit beides miteinander zu verbinden, ist der Inhalt von voltigrafie.de.

 

Es ist Zeit "Danke" zu sagen! Ich habe lange hin und her überlegt, was ich als Dankeschön für euch bereitstellen kann und hoffe, euch mit dieser Aktion eine kleine Freude machen zu können. Leider können nicht alle von euch etwas "materielles" gewinnen, aber ich hoffe ihr freut euch trotzdem ;)

 

Ich verlose fünf Voltigrafie - Überraschungspakete. Was genau drin ist, wird nicht verraten, aber so viel sei gesagt: ein Kalender ist ganz sicher drin...

 

So funktioniert's

 Hinterlasst einfach einen kurzen Kommentar unter diesem Blogpost (Kommentare bei Facebook können leider nicht gezählt werden) und schon landet ihr im Lostopf.

Bitte vergesst nicht, eure E-Mail-Adresse anzugeben, oder, wer diese hier nicht veröffentlichen will, schreibt einen Kommentar und mir zusätzlich eine E-Mail mit der Nummer eures Kommentar.

Die Aktion endet am 22.11.2011.

 

Bitte lest euch kurz die Teilnahmebedingungen durch.

 

Viele Grüße an euch

eure Alina

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Mi

31

Aug

2011

Im Portrait: Sarah Kay

Sarah Kay hat innerhalb einer Woche die Silbermedaille auf der Europameisterschaft gewonnen und sich den Titel der Deutschen Meisterin gesichert. Diese Leistung verdient noch mehr Respekt, wenn man bedenkt, dass Sarah mit ihren jungen 18 Jahren, eigentlich noch bei den Junioren an den Start gehen könnte.

Höchste Zeit Sarah Kay einige Fragen zu ihrem Voltigier-Leben zu stellen.

 

 

Sarah, du hast innerhalb von einer Woche die Silbermedaille bei der EM geholt und dir nun den Titel der Deutschen Meisterin gesichert. Hättest du dir das am Anfang der Saison vorstellen können?
Nein! Mit so großen Erfolgen habe ich auf keinen Fall gerechnet. Die ganze Saison vor der EM lief alles andere als gut, ich musste sogar darum bangen mich überhaupt für die EM zu qualifizieren. Den Preis der Besten auf meinem eigenen Pferd musste ich abbrechen, am CVI Krumke bin ich auf Whisper (einem Pferd von Elke Lensing) gestartet und mit "hängen und würgen" Dritte geworden, da ich in der ersten Kür runtergefallen bin. Beim CHIO Aachen bin ich auf dem dänischen Pferd Ramstein gestartet, ebenfalls in der Kür runter gefallen und nur auf dem 9. Platz gelandet. Dann auf der EM bin ich auf dem dänischen Pferd Tjekko gestartet, wo ich nur fünf Trainings absolvieren konnte, aber es hat einfach super gepasst. Wir waren ein klasse Team! Und dann die DM wieder auf Ramstein, da Tjekko, wie schon längere Zeit vorher abgesprochen, direkt nach der EM verkauft werden würde :(
Deshalb bin ich jetzt umso glücklicher.

 

Kaum einen anderen Voltigierer haben wir bereits auf so vielen Pferden gesehen. Was sind für dich die Vor- und Nachteile vom Training auf verschiedenen Pferden erzählen?
Ja, ich war schon auf echt vielen Pferden. Anfangs hatte ich relativ große Probleme mich auf neue Pferde einzustellen, aber Übung macht den Meister :-)
Ich denke, es ist ein großer Vorteil, wenn man sich schnell auf neue Pferde einstellen kann, da ein kurzfristiger Pferdewechsel immer mal passieren kann. Andererseits haben Voltigierer, wie z.B. Joanne Eccles, die schon viele Jahre auf ihrem Bentley voltigiert, eine unglaublich gute Verbindung zum Pferd, was ihr sicherlich eine Menge Sicherheit gibt.

Was sind oder waren deine großen Voltigier-Vorbilder?

Meine großen Vorbilder sind Nicola Ströh und Nadia Zülow. Ihre Art zu turnen und ihre unglaubliche Ausstrahlung dabei, haben mich schon von klein an total fasziniert.


Was würdest du als deine Stärken und was als deine Schwächen bezeichnen?

Meine größte Stärke sind meine guten Nerven. Die Bundestrainerin sagt immer, ich habe "Nerven wie 7 Besoffene". Mich bringt so schnell eigentlich nichts aus der Ruhe und ich bin auf dem Turnier meistens besser als im Training.
Außerdem war ich früher beim Kunstturnen, was mir sehr viel gebracht hat. Dadurch fallen mir turnerisch schwierigere Übungen auf dem Pferd, wie z.B der Flickflack und Abgänge aller Art, ziemlich leicht.

Woran ich noch arbeiten muss, ist an meine Ausstrahlung. Ich sehe meistens noch ziemlich konzentriert und angespannt auf dem Pferd aus. Ich muss lernen entspannt auszusehen und mit mehr Leichtigkeit zu turnen.

 

Was würdest du dir für Veränderungen im Sport wünschen?

Ich würde mich wünschen, dass wir im Voltigiersport noch mehr Nationen zusammen kriegen, sodass wir auch eine Olympische Disziplin werden.

 

Sarah, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für deine weitere Voltigierkarriere.

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Mi

17

Aug

2011

Ein Blick hinter die Kulissen einer EM-Vorbereitung

Hendrik Brühl, Trainer der Mannschaft des MTB Market Team vom RVV Bad Oldesloe, gibt uns einen kurzen Einblick in die Realisierung eines Traums: die Teilnahme für Deutschland an der Europameisterschaft 2011 mit seinem Junior-Team...

Trainer Hendrik Brühl Trainer Hendrik Brühl

Hendrik, du bist schon seit vielen Jahren aktiv als Trainer im Voltigieren unterwegs. Nun fährt ein Team von dir zum ersten Mal zu einem Championat. Wie lassen sich die Emotionen beschreiben?

Es ist irgendwie alles unwirklich... Der Sieg beim CVI in Krumke war überwältigend, allerdings hat sich die Nominierung dann so lange hingezogen, dass ein wenig der "magische Moment" verloren gegangen ist.
So richtig realisiert haben wir es, glaub ich, erst nach und nach. Dadurch, dass so eine Championatsteilnahme mit viel Arbeit verbunden ist, wird alles schnell zur Normalität...Momentan schwanken wir zwischen "es ist völlig normal, in einer Woche für Deutschland in den Zirkel zu laufen" und "wie unwirklich, in dem Paket sind die
Deutschlandtrikots..". Ein wenig ist halt schon der Alltag zurückgekehrt, aber wir werden immer wieder daran erinnert, wie krass es eigentlich ist, was wir gerade tun...

War die EM bereits die ganze Saison euer Ziel?

Von Ziel kann man da, glaube ich, nicht sprechen. Wir haben natürlich die EM als "optimalen Saisonverlauf" im Auge gehabt und immer daran geglaubt, dass wir in der Lage sind, uns zu qualifizieren. Allerdings hielten wir die Chance, dass es tatsächlich klappt, für sehr gering, da die "Konkurrenz" ja auch sehr stark ist. Aus Schutz vor Enttäuschung haben wir nie das "Ziel EM" definiert, gewünscht hat es sich natürlich jeder und entsprechend hart an sich gearbeitet.

 


Wie können wir uns eure Vorbereitungen vorstellen?


Unsere Vorbereitung läuft unter dem Motto "6 hoch drei": 6 Wochen Trainingslager an 6 Tagen die Woche, mit 6 Stunden Training am Tag. Wobei, wenn wir ehrlich sind, dies nichtmal ausreichend ist. Dadurch, dass unser Pferd Eci in Okel (das ist in der Nähe von Bremen und ca. 2h von unserem eigentlichen Trainingsort entfernt) steht, sind wir die ganzen Sommerferien über immer wieder in kurze Trainingscamps nach Bremen gefahren. Insgesamt waren wir 4x5 Tage und 2x2 Tage in Bremen. Hier haben wir auf dem Hof Becker in Oyten und bei einer Mutter einer Okeler Voltigiererin in einer Art Volti-WG gewohnt. Während der Bremen-Intervalle haben wir natürlich immer intensiv auf Eci trainiert, nebenbei jede Menge Holzpferd und Grundlagentraining sowie Teambuilding und lustige Aktionen gemacht. Zwischen den Bremen-Trainingslagern haben wir auf unserem Nachwuchspferd Alessio und auf dem Holzpferd ordentlich Hausaufgaben gemacht sowie in unserer Turnhalle viel Grundlagentraining. Insgesamt haben wir sehr vielseitig trainiert, neben dem normalen Voltigiertraining standen viel Geräteturnen, Ballett und Tanzen sowie intensives Dehn- und Krafttraining auf dem Programm. Ergänzt haben wir unser Training durch einige kreative und musikalische Einheiten, um den "Spirit" unserer Kür weiter zu erhalten bzw. auszubauen. Einen harten
Trainingstag lassen wir regelmäßig durch Massagen mit Arnika-Ölen sowie
Körnerkissen, "heiße Rolle"  und verschiedenen Entspannungstechniken ausklingen, um die regenerativen Prozesse zu beschleunigen und Kraft zu
tanken. Im ganzen Training werden wir super von unseren Physiotherapeuten Andrea und Lea unterstützt, außerdem immer wieder beratend auch von Sara Peschke, Sportwissenschaftlerin und Mannschaftsweltmeisterin 2002. Nebenbei findet dann auch mentales Training und Videoanalyse statt. Hinzu kommen viele andere Dinge, die eine EM-Vorbereitung so mit sich bringt und die viel Zeit in Anspruch nehmen: Öffentlichkeitsarbeit, Pressetermine, Anzüge "pimpen" und Haarschmuck gestalten, Shoppen, um Mannschafstkleidung oder einheitliche Ausgehkleidung für die Eröffnungsfeier zu kaufen, Planung und Organisation der Reise (schließlich sind wir über eine Woche weg), Lieder für die EM-CD (die
deutsche Mannschaft macht jedes Jahr einen "Championats-Soundtrack, für
den sich jeder Teilnehmer ein Lied wünschen darf) besorgen und  zusammenstellen... Da wir wirklich alles selber machen, sind wir von morgens bis abends mit dem "Projekt EM" beschäftigt, teilweise sogar bis in die Nacht
hinein. Einen kleinen Einblick in unseren Trainingsalltag erhaltet Ihr durch
unser Videotagebuch auf unserer Homepage:
http://mtb-market-team.jimdo.com/unser-weg-zur-em/videotagebuch/


Insgesamt versuchen wir immer, trotz des harten Trainings, soviel Spaß wie möglich im Training zu integrieren und auch außerhalb des Trainings gemeinsam zu haben. Hierbei kommt es immer wieder zu extrem lustigen, durchgeknallten Aktionen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass bei uns, obwohl wir seit 6 Wochen Tag und Nacht zusammen verbringen, noch nicht der Lagerkoller ausgebrochen ist.

Juniorteam Hamburg Juniorteam Hamburg

Wie würdest du deine Mannschaft charakterisieren?


Die Mannschaft bewegt sich irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn...;-)
Jeder ist in der Lage, weit mehr als 100% für sein Team aus sich herauszuholen. Insgesamt ist die Mannschaft sehr unterschiedlich, jeder Voltigierer bringt extrem unterschiedliche individuelle Stärken und Schwächen ein, sowohl charakterlich als auch sportlich. Hier sehe ich den Grund für unsere Stärke in der Kür. Die Gruppe ist eher extrovertiert und selbstbewusst, für ein Juniorteam extrem reif und "selbstbestimmt". Im Niveau sind wir bewusst "weit unten", dadurch haben wir viel Spaß gemeinsam und es wird nicht langweilig. Also nicht wundern, wenn man einzelne Mannschaftsmitglieder (oder den Trainer;-)) mal laut rülpsen hört...;-) Natürlich können wir uns aber auch benehmen, wenn es drauf ankommt!
Dadurch, dass wir mit mir fast 50% "Männer"anteil in der Gruppe haben, geht es vielleicht etwas rauher zu als anderswo und manchmal ähnelt der Umgangston vielleicht eher einer Fußballmannschaft. Eigentlich sind wir
aber alle ganz süß;-)

 

 

Traust du dich Ziele für die EM zu definieren?

Ja, wir versuchen zu zeigen, was wir in den letzten Monaten erarbeitet
haben. Wenn jeder von sich sagen kann, alles gegeben zu haben und dabei
Spaß gehabt zu haben, haben wir unser Ziel erreicht. Wir wünschen uns
eine tolle EM mit vielen unvergesslichen Momenten! Das ist unser Ziel...

Vielen Dank Hendrik für das interessante Interview und ich wünsche dir und deinem Team alles alles Gute für die Europameisterschaft.

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So

14

Aug

2011

Interview mit Lars Hansen

Lars Hansen gehört derzeit zu den erfolgreichsten Longenführern und Trainern in Deutschland. Die Mannschaft vom Rittergut Habighorst hat es mit ihm innerhalb kurzer Zeit an die deutsche Voltigierspitze geschafft und dieses Jahr starten wieder drei Einzelvoltigierer (zählt man Torben Jacobs noch dazu, der bei ihm in der Mannschaft voltigiert hat, wären es sogar 4) von ihm auf der Europameisterschaft. Grund genug Lars einige Fragen zu seinem Voltigier-Leben zu stellen...

 

Lars, du gehörst zu den erfolgreichsten Longenführern in Deutschland. Kannst du uns kurz deinen Weg dahin beschreiben?

Lars und Bobby Lars und Bobby

Mit dem Voltigieren habe ich 1982 in Braunschweig angefangen. 1994 habe ich meine erste Gruppe übernommen, eine C-Gruppe (heute L-Gruppe). Beruflich bedingt bin ich 1996 nach Hannover gezogen, hier habe ich im RVV Badenstedt erst Einzelvoltigierer trainiert und später auch eine A- und B-Gruppe (heute S/M). 2001 habe ich dann eine Pause eingelegt und mich auf Lehrgänge konzentriert und meine Richterprüfung gemacht.
2004 Bin ich dann zu VV Pegasus Garbsen gewechselt und habe diverse Gruppen und Einzelvoltigierer trainiert. 2006 wechselten wir mit mehreren Voltigierern zur PSG Rittergut Habighorst und gründeten den Stützpunkt Bordenau und hier trainieren wir bis heute.

An was denkst du besonders gerne zurück?

An die Landesmeisterschaften 2007, als wir unseren ersten Landesmeistertitel geholt haben. Das klingt vielleicht eigenartig, aber es war unsere erste Saison im neuen Verein, als neues Team und wir hatten nur drei Monate Zeit wirklich zu trainieren, da wir kein geeignetes Pferd hatten. Dann durften wir jedoch "Bobby" einsetzen und es lief einfach...
Dann natürlich die Junior-Europameisterschaft 2010 mit drei Medallien und einem tollen Voltigierer-Pferde-Trainer- und Pferdepfleger-Team.

 

 

Du fährst dieses Jahr wieder mit "deinen Jungs" zur Europameisterschaft. Wie müssen wir uns deine Vorbereitungszeit und die Zeit beim Wettkampf vorstellen?

Die Vorbereitungszeit unterscheidet sich nicht viel vom normalen Training. Die Voltigierer trainieren etwas intensiver, machen mehr Physiotherapie und wir machen sehr viel Training auf dem Holzpferd. Sonst versuchen wir die Alltagsroutine bestmöglich aufrecht zu erhalten. Genau dieses versuchen wir auch auf dem Championat. Wir arbeiten schon lange zusammen und sind ein eingespieltes Team. Routine bedeutet auch immer ein bisschen Sicherheit...

 

 

Was sind deine Ziele für die EM?

Meine persönlichen Ziele sind ganz klar den Voltigierern gut laufende Pferde zu gewährleisten und ihnen eine gute Basis sowie einen sicheren Background zu schaffen. Und ich freue mich über jeden guten Durchgang.

 

 

Was sind deine Wünsche für die Entwicklung des Sports?

Ich hoffe, dass sich unser Sport weiter entwickelt und noch professioneller wird. Das die Pferde noch mehr in den Vordergrund rücken und dass wir noch mehr Longenführer mit viel Pferde- und Sachverstand begeistern können.

 

 

Lieber Lars, Voltigrafie wünscht dir und deinen Voltigierern viel Erfolg!

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Do

11

Aug

2011

5 Fragen an Mark Phillip Götting

Mark Phillip Götting gehörte jahrelang zu den besten Voltigierern Deutschlands. Nach diversen Verletzungen muss er seit einiger Zeit auf den Leistungssport verzichten.

Welchen Einfluss das Voltigieren auf sein Leben hatte und was seine Zukunftspläne sind, lest ihr hier...

Mark, viele vermissen dich als Voltigierer im Wettkampfzirkel. Wie geht es dir nach deinen Verletzungen?

 

Mir geht es gut! Mittlerweile sind 9 Monate nach der zweiten Kreuzband OP vergangen. Die Ärzte haben mir geraten, dieses Mal die 9 Monate ohne Leistungssport durchzuhalten und das habe ich mir dieses Mal zu Herzen genommen, auch wenns wirklich sehr schwer war.
Mittlerweile kann ich wieder ohne Probleme Joggen. Voltigieren habe ich noch nicht wieder ausprobiert, möchte aber nach einer weiteren Aufbauphase gerne wieder auf's Pferd zurück und wenn es erstmal nur zum Spaß ist.

 


Wo bist du und was machst du mittlerweile?


Ich studiere mittlerweile in Hannover BWL. Seit dem Ende meiner aktiven Laufbahn habe ich angefangen Lehrgänge zu geben. Auf diese Weise kann ich dem Sport weiter nah bleiben und komme sehr viel rum. Es gibt Monate wo ich jedes Wochenende unterwegs bin und neue Voltigierer kennenlerne. Das ist wirklich super!
Ansonsten reise ich gerne, fahre zu Voltigierwettkämpfen, model ein wenig hier und da, lege ab und zu auf der einen oder anderen Party als DJ auf, fahre Motorrad, gehe mit Freunden feiern und erlebe viele spannende Dinge, die man als Student so erlebt.

 

Du hast viele Jahre zu den Top-Voltigierern Deutschlands gehört.
Was sind deine persönlichen Höhepunkte deiner Voltigier-Laufbahn?


Nach dem Anfang meiner Voltigierkarriere in Oldenburg im Jahre 2000, war der erste große Erfolg der Deutsche Vize Meister-Titel der Mannschaften 2004 mit dem Oldenburger Team. Danach ging es weiter mit dem absoluten Höhepunkt in Aachen 2006 bei den Weltmeisterschaften, wo ich mit dem Neusser Team Weltmeister wurde. Weiter folgten 2007 noch der Deutsche Meistertitel im Einzel- und im Gruppenvoltigieren.
Außerdem gehört so gut wie jede Party auf einer Voltigierveranstaltung zu meinen persönlichen Höhepunkten.

 

Welche Voltigierer oder Menschen haben dich im Laufe der Zeit besonders geprägt?


Am Anfang standen eigentlich nur drei Personen, die mich sehr stark, wenn nicht sogar am meisten, geprägt haben. Jan Bayer, Sven Henze und Michael Gnad. Sie haben mit mir die Grundlagen erarbeitet, mir gezeigt worum es beim Voltigieren geht und mich auf die ersten großen Meisterschaften gebracht.
Später, vor allem um das Jahr 2006 rum, war es das Team Neuss welches mich letztendlich auch dazu bewegt hat, nach meiner ersten Knieverletzung dorthin zu ziehen und dort weiter zu trainieren. Dort habe ich ein paar sehr gute Freunde gefunden und eine Menge Spaß gehabt, aber auch sehr professionell und intensiv trainieren dürfen.
Und dann wären da noch einige Leute... wie zum Beispiel Irina Lenkeit mit der ich auf der DM 2007 Deutscher Meister geworden bin. Diverse sehr lustige Trainings waren dabei, die mein Einzelvoltigieren nochmal richtig gepusht haben.
Zu guter letzt noch meine 2 Voltigierkollegen Viktor Brüsewitz und Thorben Hoppe. Wir haben auf Kaderlehrgängen, bei Turnieren oder auch vielen lustigen (teils auch sehr unsinnigen) Aktionen eine Menge Spaß gehabt und viele wertvolle Momente erlebt. Wir haben ebenfalls intensiv trainiert. Jedoch zählen diese Beiden mehr zu meinen Freunden, dich mich unterstützen wenn es mal gar nicht mehr geht.
Danke euch allen!


Was sind deine Pläne für die Zukunft?


Das Studium schnellstmöglich beenden! Lehrgänge weiter ausbauen und wenn alles gut geht in die Richtung Organisation/Veranstalungen mit einsteigen. Hier habe ich Spaß und ohne Voltigieren geht es nunmal nicht. Ob ich nochmal aktiv turnen werde, möchte ich an dieser Stelle noch nicht sagen. Aber ich werde dem Sport weiter treu bleiben, weil ich ihn liebe und er mich zu dem gemacht hat der ich jetzt bin.

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